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Vom 13. Oktober 2013

Handtaschen als Investition

Handtaschen als Investition Seltene Handtaschen können bei Auktionen Höchstpreise erzielen. © Wikipedia

Im Laufe der Zeit hat die Bedeutung der Handtasche immer mehr zugenommen. War sie früher ein in erster Linie praktisches Accessoire, ist sie heute fester Bestandteil des perfekten Outfits. Im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bestätigt Matthew Rubinger, Experte für Luxusgüter beim New Yorker Auktionshaus Heritage Auctions, dass Handtaschen auch bei Auktionen sehr gefragt sind und hohe Preise erzielen können.

Die wichtigsten Handtaschen-Marken für Auktionshäuser stammen von Hermès, Chanel und Louis Vuitton, wobei es natürlich immer auf die einzelnen Stücke ankommt. Wenn am 10. Dezember in New York wieder die Holiday Auktion von Heritage Auctions stattfindet, kommt auch die berühmte „Eye Dare You“-Tasche aus der ersten Murakami-Kollektion von Louis Vuitton unter den Hammer. Rubinger schätzt ihren Wert auf 4.000 bis 6.000 Dollar, rechnet aber damit, dass sie auch für sehr viel mehr Geld versteigert werden könnte.

Der Preis, der bei einer Auktion für eine Handtasche gezahlt wird, hängt immer davon ab, wie selten die Tasche ist. Dabei geht es nicht nur um die reine Stückzahl, sondern auch darum, welcher Chefdesigner für den Entwurf der Handtasche federführend war. Die seltenen Louis Vuitton-Taschen beispielsweise, die von Marc Jacobs entworfen wurden, stiegen schon in dem Moment im Wert, als bekannt wurde, dass Jacobs das Unternehmen verlässt. Ähnlich war es nach dem Tod von Stephen Sprouse 2004, dessen Taschenentwürfe von 2001 danach sofort im Wert gestiegen sind. Der Besitz seltener Marken-Handtaschen ist laut Rubinger eine Investition, denn ihr Wert steigt ganz automatisch mit der Zeit und „kann sich später als unbezahlbar herausstellen“.

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