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Vom 24. März 2012

Stelly McCartneys Olympia-Trikots in der Kritik

Stelly McCartneys Olympia-Trikots in der Kritik Stella McCartney hat die Trikots für das britische Olympia-Team entworfen. © Matt Dunham/ AP/ dapd

Star-Designerin Stella McCartney hat die Olympia-Trikots des britischen Teams entworfen und sich dabei an den Farben der britischen Flagge orientiert. Der Union Jack enthält die Farben Blau, Weiß und Rot und tatsächlich finden sich alle drei Farben auch in den Trikots wieder. Doch dass die Farbe Rot meist nur am Kragen, den Strümpfen und Schuhen zu sehen ist, hat in Großbritannien nun für erstaunlichen Aufruhr gesorgt.

So kritisierte Prof. Robert Barton von der Universität of Durham, dass McCartney bei ihrem Design offenbar “nicht die möglichen Effekte bedacht, die das auf die Leistung hat”. Barton veröffentlichte 2005 eine Studie, nach der die Farbe Rot bei Sporttrikots die Erfolgschancen des Teams erhöht. Auch Sportpsychologe Victor Thompson kann den nur kleinen Rot-Anteil an den Trikots nicht verstehen. Angesichts dessen, dass die Farbe Rot “das Selbstvertrauen erhöht, die Aggression und das Dominanz-Gefühl der Athleten” stärkt, sei es “wahrscheinlicher, dass sie maximale Leistungsfähigkeit abrufen”.

In der “Daily Mail” wird zudem diskutiert, dass das Blau im Union Jack für Schottland stehe und das Rot für England und in den Trikots Blau eindeutig dominiere.

Den Athleten selbst scheinen die Trikots dagegen zu gefallen, so bewertete DreisprungWeltmeister Philipps Idowu die Trikots als “ziemlich cool” und auch Beachvolleyballerin Zara Dampney findet sie “fantastisch, sehr bequem”. Für Designerin Stella McCartney ist das die Hauptsache, sie meint “Wenn die Athleten wissen, dass sie gut aussehen, beeinflusst auch das positiv ihre Leistung”.





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