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Vom 01. April 2012
2013 will H&M eine neue Modehandelskette starten.
© Margarethe Wichert/ dapd
Wie die “Wirtschaftswoche” berichtet, will der schwedische Moderiese H&M im nächsten Jahr eine neue Modehandelskette starten, die Mode aus dem höheren Preissegment anbietet. Noch sind allerdings weder Name noch Konzept noch Umfang der Expansion bekannt.
Der Ausbau von Hennes & Mauritz selbst soll schon in diesem Jahr weitergehen. So soll die Anzahl der Filialen dem Bericht zufolge um 10-15% erhöht werden, bis Ende des Jahres sollen somit weltweit 275 neue H&M-Stores entstehen. Ein Großteil der neuen Läden soll in China, Großbritannien und den USA eröffnen, aber auch für Deutschland, Frankreich und Italien gebe es Potenzial, heißt es.
Deutschland ist der größte und zugleich umsatzstärkste Markt des schwedischen Modeunternehmens. Die insgesamt 394 Filialen haben im letzten Jahr einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro Umsatz erzielt, das ist auf die einzelnen Länder betrachtet der Hauptanteil des Gesamtumsatzes (14,6 Milliarden Euro). Das Erfolgsrezept der Schweden liegt in den günstigen Kollektionen und regelmäßigen Gastauftritten von Designer wie Donatella Versace oder Karl Lagerfeld, die bereits selbst Kollektionen für das Modehaus entworfen haben.
Neben der Hauptmarke H&M gehören auch kleinere Marken wie COS, Monki, Weekday und Cheap Monday zu dem Unternehmen, die alle unabhängig von H&M agieren und verschiedene Zielgruppen ansprechen. Während Monki in seinen 52 Geschäften eher junge und verspielte Mode anbietet, finden sich in den 45 COS (Collection of Style) höherpreisige Artikel, die sich durch schlichte und zeitlose Eleganz auszeichnet. Weekday hat insgesamt 19 und Cheap Monday 4 Filialen, in denen junge Mode verkauft wird.