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Vom 26. April 2012
Die Olympia-Trikots der deutschen Sportler/innen sind leuchtend bunt.
© Roberto Pfeil/ dapd
Am Dienstag haben Athleten und Models auf einer Modenschau in Düsseldorf die Outfits der deutschen Olympiamannschaft vorgestellt – statt die Landesfarben schwarz-rot-gold zu zeigen, sind die Olympia-Trikots in türkis und pink gehalten, was nicht bei allen Experten gut ankommt.
So bemängelt der renommierte Modedesigner Guido-Maria Kretschmer, dass es bei den Outfits keinen Hinweis auf Deutschland gibt. “Die pastellige Welt ist zwar modern und etwas Neues, für das Thema Olympia aber fehl am Platz”, lautet seine Kritik. Die Auswahl der Farben hellblau für die männlichen und pink für die weiblichen Olympia-Teilnehmer sei “klischeemäßig” und “aus modischer Sicht zu übertrieben”.
Verantwortlich für das Olympia-Outfit, das bei den Olympischen Spielen und den Paralympics in London getragen werden soll, sind namhafte Marken und Designer wie adidas, Bogner und Sioux. Willy Bogner kennt die Herausforderung, die an Olympia-Trikots gestellt werden: Sie sollen bei offiziellen Anlässen gut aussehen, aber die Sportler müssen sich darin auch gut bewegen können. Die Wendejacke habe diese Ansprüche erfüllt, sie hat eine farbige und eine klassische Seite und kann so für jeden Anlass bei den Olympischen Spielen getragen werden.
Dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zufolge wurden die Trikots hinsichtlich Material und Schnitt auch den klimatischen Verhältnissen angepasst, die für den Londoner Sommer erwartet werden. DOSB-Präsident Thomas Bach nannte die Kleidung modisch und funktional mit großem Wiedererkennungswert und perfekt auf die Bedürfnisse der Sportler abgestimmt.