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Vom 17. Juni 2012

Mode-Experte: DFB-Trikots haben zu wenig Sex-Appeal

Mode-Experte: DFB-Trikots haben zu wenig Sex-Appeal In Sachen Trikot-Mode liegen die Niederländer nach Expertenmeinung vor der DFB-Elf. © Oliver Lang/ dapd

Horst Fetzer, Professor für Modedesign von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, findet die Trikots der Mannschaften bei der aktuellen Fußball-EM in Polen und der Ukraine insgesamt gelungen. Sie setzen neue Trends, zeigen neue Farben und sind insgesamt (mal mehr, mal weniger) attraktiv und innovativ.

Besonders gut gefallen dem Mode-Experten die Trikots der Niederlande und Portugal, da sie “die Athletik der Spieler unterstreichen” und “vom Material, der Fertigung und der Funktionalität her unheimlich innovativ” sind, erklärt Fetzer gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Die Trikots der Deutschen Mannschaft findet Fetzer dagegen nur mittelmäßig und relativ langweilig, weil es zwar “die traditionellen Merkmale” Merkmale aufweise, aber “in Form und Detailsprache” nur wenig innovativ sei. Ein guter Ansatz seien die diagonalen Streifen in den Farben schwarz, rot und gold, aber insgesamt wünscht sich Fetzer von den deutschen Trikots “mehr Sex-Appeal”. Trikots müssen allerdings nicht nur gut aussehen, sondern auch funktional sein und hier seien auf jeden Fall Fortschritte erzielt worden, so der Experte.

Die Optik der englischen, dänischen und schwedischen Trikots gefällt dem Professor für Modedesign dagegen gar nicht. Überhaupt keinen Fortschritt weisen die englischen Trikots auf, die immer noch eher wie ein Polo-Shirt aussehen, was nicht mehr zeitgemäß sei. Auch die Trikots der Dänen und Schweden seien “sehr old-fashioned” und hätten einen unvorteilhaften Schnitt, meint Fetzer.





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