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Vom 19. Juni 2012

Haar-Trends 2012: Neu-Interpretationen der 60er und 80er

Haar-Trends 2012: Neu-Interpretationen der 60er und 80er Neuinterpretationen der 60er und 80er ist der Sommertrend 2012. © Thomas Wieck/ dapd

In diesem Sommer setzen die Friseure in Deutschland auf klassische Eleganz und natürliche Looks – und irgendwie hat man das Gefühl, diese Frisuren schon mal gesehen zu haben.

Tatsächlich sind die Frisuren der 80er (und 60er) in dieser Saison wieder voll im Trend – aber wie Friseurmeister Franz-Josef Küveler am Montag bei der Präsentation der neuen Kollektion des Zentralverbandes des Deutschen Friseuhandwerks in Weimar verspricht: “sehr viel lässiger und frischer” als die Originale.

Farblich setzen sich Blond- und Kupfertöne durch und spiegeln die Sonne wider. Völlig out sind dagegen knallige Neonfarben, wie sie in vielen Modegeschäften gerade wieder zu sehen sind. Auch breite Block- oder Balkensträhnen gehören stilistisch der Vergangenheit an.  Für die Herbst-Saison hat Küveler bereits die Neuauflage eines anderen Klassikers angekündigt: Die gute alte Dauerwelle soll ihre Renaissance feiern und der Haarpracht als “permanent Curl” zu neuem Volumen und Schwung verhelfen.

Wie der Verband mitteilt, gehen die Deutschen wieder öfter zum Friseur und lassen sich diesen Besuch auch wieder etwas mehr kosten. Einer Studie zufolge gingen Frauen im letzten Jahr im Durchschnitt 5,6 Mal zum Friseur und bezahlten hier insgesamt 245,50 Euro. Männer gingen zwar häufiger (7,1 Mal) zum Friseur, gaben dabei aber insgesamt weniger Geld aus (111,70 Euro). Im gesamten Bundesgebiet gibt es derzeit etwa 80.000 Friseurbetriebe mit 260.000 Mitarbeitern. Der Jahresumsatz der Branche liegt bei ca. 5,7 Milliarden Euro.





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